Urgestein

Mathias Gnädinger macht es seinen Regisseuren nicht ganz einfach

Schauspieler Mathias Gnädinger mit Frau Ursula (Archiv)

Schauspieler Mathias Gnädinger mit Frau Ursula (Archiv)

Schauspieler Mathias Gnädinger ist hart im Nehmen. Bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film über Kommissar Hunkeler fiel er durch den morschen Fussboden drei Meter in die Tiefe und zog sich Erfrierungen am Fuss zu. Aber auch seine Mitmenschen müssen einiges aushalten können.

Gnädinger blickt aber trotz der Unfälle gerne auf seine Rolle als Kommissar zurück: "Die Dreharbeiten haben Spass gemacht. Hunkeler mag ich", verrät er im Interview mit der "Schweizer Familie". Auch Privat kann er einige Parallelen zu seiner Filmfigur ziehen. "Hunklere, das bin ich. Er ist ein sturer Siech. Ein Anarchist. Ein Fossil. Wie ich."

Der 63-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass es seine Mitmenschen manchmal nicht ganz einfach haben. "Ich sage meine Meinung geradeheraus. Ich duze die Leute. Und ich werde ungehalten, wenn ein Regisseur mir etwas unterjubeln möchte, was ich nicht will. Dann reagiere ich bockig und spiele so, wie ich es mir vorstelle."

Trotzdem sei er kein böser Mensch und habe einen weichen Kern, so Gnädinger. Seine Frau Ursula Zarotti Gnädinger ergänzt: "Du bist sehr sensibel." Verheiratet ist das Paar erst seit 2004, kennen sich aber bereits aus Jugendzeiten. "Wir gingen nach der Schule auseinander und suchten dann mit anderen Partnern unser Glück. Und nach vielen Jahren haben wir nun doch noch zueinander gefunden", schwärmt der Schauspieler vom Liebesglück mit seinem Schulschatz.

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