Zukunftspläne

Martina Hingis: «Das gescheiteste wäre, eine Familie zu gründen»

Martina Hingis in Aktion

Martina Hingis in Aktion

Am 1. Oktober beginnt für Martina Hingis in gewissem Sinne ein neues Leben. An diesem Tag läuft nämlich die Dopingsperre gegen die Sportlerin ab. Wie ihre Zukunft aussehen soll und ob sie wieder in den Tennis-Zirkus einsteigen will, verrät sie im «Tages-Anzeiger».

"Viele fragen mich, wann ich wieder spiele. Aber mir ist der Aufwand zu gross, um wieder an die Spitze zu kommen. An guten Tagen spiele ich zwar okay. Aber an schlechten denke ich: Jesses Gott... Ich habe hier ein schönes Leben, habe ein Haus, einen Freund, meine Pferde. Von Turnier zu Turnier zu stressen, das habe ich nicht mehr im Sinn", erzählt die in Hurden/SZ wohnhafte Tennisspielerin.

Mit der zweiijährigen Dopingsperre kam auch die Langweile, gibt die 28-Jährige zu: "Ich nehme Motorboot-Fahrstunden, damit ich endlich mein Boot ausfahren kann. Manchmal musste ich mir schon etwas suchen. Eine Weile lang habe ich fünf, sechs Pferde am Tag geritten, damit war ich beschäftigt."

Privat ist die fünffache Grand-Slam-Siegerin glücklich. Sie habe einen guten Freund, wolle aber noch keine grossen Pläne schmieden, da die Beziehung zu jung sei. Auch plant Hingis keine Karriere als Trainerin.

"Nein, da würde ich lieber selbst spielen", sagt sie und fügt hinzu: "Manchmal denke ich, das Gescheiteste wäre, selber eine Familie zu gründen und mit dem eigenen Kind etwas zu unternehmen. Da hat man die grösste Kontrolle."

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