"Ich habe dutzende technische Fehler gemacht und schlechte Deals. Ich habe den falschen Leuten vertraut und talentierten Leuten die falschen Rollen zugewiesen."

Ausserdem habe er "wichtige Trends verpasst" und sei "langsam" bei anderen Trends gewesen, fügte der 33-Jährige hinzu. "Ich habe Produkte über Produkte gestartet, die gescheitert sind." Zuckerberg hatte das Online-Netzwerk als Student der Harvard-Universität gegründet - inzwischen hat Facebook weltweit rund zwei Milliarden Nutzer.

"Der Grund, dass unsere Gemeinschaft heute existiert, ist nicht, weil wir Fehler vermieden haben", schrieb Zuckerberg weiter. "Es ist, weil wir daran glauben, dass das, was wir tun, wichtig genug ist, um die grössten Herausforderungen zu bewältigen - wohl wissend, dass wir immer wieder scheitern werden, aber das ist der einzige Weg, um Fortschritte zu machen."

Bereits in den vergangenen Wochen hatte Zuckerberg selbstkritische Äusserungen gemacht und Verbesserungen in dem Online-Netzwerk angekündigt. So sollen anstelle von bezahlten Posts Beiträge von Freunden und Verwandten in den Vordergrund gerückt werden. Facebook hat ausserdem angekündigt, vermehrt gegen die Verbreitung von Falschinformationen vorzugehen.