Am Strand liegen, abschalten, das Musikersein vergessen, das wird dem Multiinstrumentalisten mit "Radio im Kopf" wohl nie gelingen. "Wenn ich irgendwo Ferien mache, kenne ich nach vier Tagen jeden Musiker im Umkreis von 30 Kilometern und am fünften Tag trete ich schon auf - mit oder ohne mein Instrument", so Batkovic im Gespräch mit der sda. Er sei ein Getriebener: "Ich möchte so gerne ein ganz normales Leben führen, doch es geht nicht."

Mario Batkovic ist denn auch ununterbrochen dabei, Instrumenten, Chips-Packungen, überhaupt allen erdenklichen Gegenständen Töne zu entlocken. "Am liebsten würde ich den Leuten auf den Kopf klopfen, nur um zu wissen, wie das klingt", sagt er.

Am (heutigen) Mittwoch springt der Berner mit seinem Akkordeon für die neuseeländische Musikerin Aldous Harding ein, die ihren Auftritt am Montreux Jazz Festival vor einigen Tagen absagte. Am Freitagabend spielt er mit Überraschungsgästen am Gurtenfestival in Bern.