Gesinnung

Mario Adorf wäre in seiner Jugend fast Kommunist geworden

Schauspieler Mario Adorf weiss, was es heisst, arm zu sein. (Archivbild)

Schauspieler Mario Adorf weiss, was es heisst, arm zu sein. (Archivbild)

Der in der Schweiz geborene Schauspieler Mario Adorf hat sich in seiner Jugend ausgebeutet gefühlt und wäre fast Kommunist geworden. «Ich stand in meiner Jugend links, ich kannte die Armut.»

Er habe in den 50er Jahren als Eisenflechter auf dem Bau in Mainz gearbeitet und sich so sein Studium finanziert, sagte der 87-Jährige der "Allgemeinen Zeitung Mainz", dem "Darmstädter Echo" und dem "Wiesbadener Kurier" laut Vorabmeldung vom Freitag. Damals habe ihn auch Karl Marx sehr bewegt. "Es gab eine Phase in meinem Leben, da war ich sehr beeindruckt von seinen Thesen, auch weil ich mich ausgebeutet fühlte", sagte Adorf.

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