Es war nicht das erste Mal, dass sich andere über die Filmvorlieben des 57-Jährigen wunderten: Als achtjähriges Kind wollte Gisler unbedingt Andy Warhols "Flesh" sehen, nachdem er das Filmplakat "mit dem nackten Joe Dallesandro" erblickt hatte. Das Mindestalter für den Kinobesuch sei aber auf sechzehn Jahre festgelegt gewesen. "Ich erinnere mich, dass ich traurig war und stattdessen mit meiner Mutter 'Dr. Dolittle' schaute, den ich ganz toll fand."

Erst Jahre später holte Marcel Gisler das verpasste Filmerlebnis nach. Mit nachhaltigen Folgen: "In meinem Film 'F. est un salaud' hängt über Fögis Bett jenes 'Flesh'-Poster im Weltformat", sagte der in Berlin lebende Filmemacher im Interview mit "Woz Film".