Ausraster

Maradona beendet unfriedlich Friedensspiel in Kolumbien

Diego Maradona nach dem Siegestor und vor dem Ausraster

Diego Maradona nach dem Siegestor und vor dem Ausraster

Diego Maradona hat bei einem Fussballspiel zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien für Freude und Ärger gesorgt. Nachdem der Argentinier das Siegestor seines Teams geschossen hatte, schlug er einem filmenden Fan das Handy aus der Hand.

Mit Fusstritten attackierte Maradona ausserdem einen Assistenten, der ihm im Weg stand. Der Ex-Weltmeister 1986 wurde von seinen Sicherheitsleuten schnell vom Spielfeld gebracht, um weitere Zwischenfälle zu verhindern, berichtete der Rundfunksender Caracol am Samstag.

Das Spiel im Techo-Stadion von Bogotá endete am Freitagabend 2:1 für das Team um Maradona. Ein zweites Friedensspiel soll demnächst zwischen Unterhändlern der Regierung und der Farc-Guerilla in Havanna ausgetragen werden. Dort laufen seit über zwei Jahren Friedensgespräche für eine Beendung des jahrzehntelangen Konflikts in Kolumbien.

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