Wikileaks hatte in den vergangenen Monaten US-Unterlagen zum Krieg in Afghanistan und im Irak sowie Depeschen der US-Diplomatie veröffentlicht.

Gegen den 39-jährigen Australier Assange wird in Schweden wegen Verdachts der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung ermittelt. Nach seiner Festnahme und mehrtägiger Haft im Dezember lebt er derzeit unter Hausarrest bei einem Gönner in Grossbritannien.

Auf der Liste des Magazins landeten auch Gott - wegen der schweren Überschwemmungen in Australien -, die dänische Prinzessin Mary - weil die aus Australien stammende 38-Jährige inzwischen Englisch mit dänischen Akzent spreche - und Regierungschefin Julia Gillard.

Premierministerin Gillard wirft das Blatt vor, ihren Vorgänger Kevin Rudd gestürzt zu haben. "Es gibt nur eine Sache, die unaustralischer ist als einem Gefährten in den Rücken zu fallen: Ihm in den Rücken zu fallen um eine Beförderung zu bekommen."