In Zahlen ausgedrückt heisst dies, dass die Sonne an zahlreichen Orten etwa 50 Prozent mehr schien als normalerweise im März, wie SF Meteo am Dienstag mitteilte. Die Sonnenstube der Schweiz war der Säntis, wo die Sonne bereits deutlich mehr als 200 Stunden schien.

Die Temperaturen lagen 1,5 bis 2 Grad über dem März-Durchschnitt. Auf den Jurahöhen und auf den Gipfeln der Voralpen war es stellenweise sogar rund 3 Grad wärmer als sonst im März.

Der höchste Monatswert wurde am 25. März in Grono GR mit 21,8 Grad verzeichnet. In klaren Nächten konnte es dagegen immer noch sehr kalt werden: Der tiefste Wert wurde am Morgen des 7. März am Ofenpass mit -20 Grad gemessen.

Südlich der Alpen hielten sich die Frühlingsfreuden dagegen in engeren Grenzen. Im Tessin und im Puschlav war es an einigen Orten sogar trüber als sonst zu dieser Jahreszeit. Auch bei den Temperaturen konnte die Alpensüdseite nicht mithalten. An den meisten Messstandorten wurde ein Wärmeüberschuss von 1 bis 1,4 Grad gemessen.

Regen wäre willkommen

Allerdings blieb der Regen aus. Einzig die Schneeschmelze in den Alpen kann diese stellenweise noch kompensieren. Da schon der Januar und der Februar meist zu trocken waren und im März Niederschläge erneut Mangelware blieben, herrscht in der Schweiz derzeit grosse Trockenheit.

Im Zentralwallis gab es seit Jahresbeginn nur gerade 37 Millimeter Niederschlag, üblich wären in den ersten drei Monaten rund 160 Millimeter. Im Mittelland macht sich die Trockenheit deutlicher bemerkbar. An vielen Orten zwischen Genf und Zürich gingen in diesem Monat nur 20 Prozent des üblichen Niederschlags nieder.