Feier beim Schloss

Macron nennt Kritik an «königlicher» Familienfeier kleingeistig

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat auf Kritik an seiner Weihnachtsfeier bei Schloss Chambord mit Unverständnis reagiert. (Archiv)

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat auf Kritik an seiner Weihnachtsfeier bei Schloss Chambord mit Unverständnis reagiert. (Archiv)

Nach einer Familienfeier auf einem berühmten Renaissanceschloss an der Loire hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seinen Kritikern Missgunst vorgeworfen.

Macron sagte am Sonntagabend der Nachrichtenagentur AFP und dem Rundfunksender RTL vor dem Schloss Chambord: "Man darf nicht in diese Kleingeistigkeit verfallen, die viele haben, die in allem Symbole sehen wollen".

Macron sagte weiter, er habe mit seiner Frau Brigitte und rund 15 weiteren Familienangehörigen in einer Ferienwohnung bei dem Schloss eine vorgezogene Weihnachtsfeier organisiert. Für die Unterkunft habe er 800 Euro aus eigenen Mitteln bezahlt und weitere 600 Euro für ein Essen in einem Saal des Schlosses.

"Das ist ein vernünftiger Preis für einen Präsidenten der Republik, der seiner Familie etwas Gutes tun will", betonte er. In Medienberichten war zunächst von einer vorgezogenen Geburtstagsfeier die Rede gewesen. Macron wird am Donnerstag 40 Jahre alt.

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