Schweizer Meitschi

Lunik-Sängerin Jaël Krebs kann in London nicht komponieren

Mit dem Linksverkehr kommt die Lunik-Sängerin nicht klar - deshalb nimmt sie in London die U-Bahn oder den Bus (Archiv)

Mit dem Linksverkehr kommt die Lunik-Sängerin nicht klar - deshalb nimmt sie in London die U-Bahn oder den Bus (Archiv)

Lunik-Sängerin Jaël Krebs besucht derzeit eine Schauspielschule in London. In der Grossstadt fehlt ihr vor allem eines: Die Natur. «Das Schlimmste hier ist: Ich bin nicht so schnell in der Natur wie in Bern», sagt die 31-Jährige.

"Zu Hause gehe ich jeden Morgen joggen und stehe in zehn Minuten im Grünen", erzählt Krebs im Interview mit der Zeitschrift "Schweizer Familie". Sie habe zwar versucht, entlang der Themse zu joggen. "Aber mit all dem Asphalt ist das nicht sehr prickelnd. Deshalb besuche ich einen Yoga-Kurs."

Während die Lunik-Frontfrau in Bern meist mit dem Velo unterwegs ist, geht sie in London zu Fuss oder nimmt die U-Bahn oder den Bus. Sie habe es zuerst mit dem Velo versucht, erzählt sie. "Aber der Linksverkehr hier machte mich fertig." Zudem sei das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in London fantastisch.

Das Leben in der Grossstadt inspiriert Krebs. "Es sprudelt ständig", erzählt sie. Das Komponieren werde aber erst wieder funktionieren, wenn sie zurück in Bern sei, sagt sie. "Dann kann ich das Chaos in meinem Innern sortieren - in der Stille der Natur. Ich bin eben ein Schweizer Meitschi."

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