Anlässlich seines runden Wiegenfests erscheint ein neues Jugendbuch aus seiner Feder: "Mein Dschinn" handelt von einem elfjährigen Buben, der aus dem Kinderheim abhaut, um seine Mutter zu suchen, die vermutlich in Indien ist. Dabei ist ihm ein alter Mann behilflich, der magische Kräfte hat.

Er selber bräuchte keinen Dschinn, "aber für die Welt und die gegenwärtige Lage" würde er sich schon einen wünschen, sagte Hartmann der "Aargauer Zeitung". Es müsste aber einer sein wie der in seinem Buch - einer, der auch mal sagt, "jetzt ist's genug, jetzt müsst ihr euch selber weiterhelfen".

Der Autor und seine Gattin diskutieren Politik und Literatur am Küchentisch etwa im Verhältnis 50:50, sagt er. Die Stellung seiner Frau habe durchaus Einfluss auf seine Arbeit.

In seinem nächsten Erwachsenenbuch, das im Frühling erscheint, geht es beispielsweise um die Fichenaffäre, "das betrifft direkt das Departement meiner Frau, auch wenn sie damals noch nicht im Bundesrat sass". Deshalb sei er besonders vorsichtig und verwende nur Quellen, die öffentlich zugänglich seien.