Überlegt werde noch, wie der Kaiserpinguin mit Spitznamen "Lucky Feet" sicher und vor allem kühl auf die Südinsel transportiert werden kann, sagte eine Sprecherin des Zoos in Wellington am Mittwoch der neuseeländischen Nachrichtenagentur PA. "Wir müssen alles Mögliche beachten, damit er die Reise sicher übersteht und erfolgreich ins Meer entlassen werden kann", sagte Zoo-Sprecherin Lisa Argilla.

Der Zoo hat den seltenen Besucher in den vergangenen sechs Wochen aufgepäppelt. Dazu läuft über die Webseite ein Spendenaufruf. Er hatte in der ungewohnten Umgebung aus Versehen Sand gefressen und musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen.

Der junge männliche Pinguin war am 20. Juni plötzlich an einem Strand nördlich von Neuseeland aufgetaucht, mehr als 3000 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Pinguine schwimmen normalerweise nicht so weit. Zuletzt war in Neuseeland in den 1960-er Jahren ein Pinguin gesichtet worden.