Hollywood - nein danke

Luc Besson hat keine Lust auf Hollywood

Luc Besson dreht extrem teure Filme. Nach Hollywood zieht es ihn aber nicht, er möchte unabhängig bleiben. (Archiv)

Luc Besson dreht extrem teure Filme. Nach Hollywood zieht es ihn aber nicht, er möchte unabhängig bleiben. (Archiv)

Luc Bessons 200-Millionen-Weltallfilm «Valerian and the City of a Thousand Planets» ist die teuerste europäische Produktion der Geschichte. Nach Hollywood ziehen will der französische Regisseur trotzdem nicht.

"Ich arbeite gerne mit den amerikanischen Studios, aber eben nicht für die amerikanischen Studios", unterstreicht der 58-Jährige im Gespräch mit dem "Tages-Anzeiger". Er sei doch kein Angestellter, der sich sagen lasse, wie er einen Film zu inszenieren habe. "Filme zu drehen, ist wie Babys machen, da lasse ich doch auch nicht noch irgendwen mitmachen."

Angesprochen auf mögliche Selbstzweifel, sagt Besson, es gebe Regisseure, die besser, auch berühmter seien als er. "Schön für sie." Er versuche, jedes Mal etwas besser zu werden als beim Film davor. "Das ist die Herausforderung, an der ich mich selbst messe."

Es sei sowieso viel besser, auf Platz fünf zu sein als auf Platz eins. "Wenn Sie einmal an der Spitze waren, können Sie danach nur noch schlechter werden."

Am Donnerstag starte Bessons neuester Wurf "Valerian and the City of a Thousand Planets" in den Schweizer Kinos.

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