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Lothar Matthäus: Weltstar oder Witzfigur?

Lothar Matthäus und Liliana gehen getrennte Wege (Archiv)

Lothar Matthäus und Liliana gehen getrennte Wege (Archiv)

Seit nunmehr drei Wochen kennt ganz Deutschland die Fotos, die Matthäus-Noch-Ehefrau knutschend mit einem anderen Mann zeigen. Der öffentlich gehörnte Matthäus steht vor Scheidung Nummer Vier.

Keiner liebt das Gewinnen so wie er. Lotthar Matthäus (49). Der Rekord-Nationalspieler (150 Länderspiele) hat im Fussball (Weltmeister 1990) vieles erreicht. Aber sein Liebesleben ist ebenso desaströs wie seine fussballerischen Leistungen glamourös. Dafür wird er wie kein anderer öffentlich mit Häme und Spott übergossen. Warum?

Der Frauenmissversteher

Eigentlich ist «Loddar» romantisch. Umwirbt seine Frauen (Silvia, seine Jugendliebe, Lolita, die Ex-Miss-Schweiz, Marijana und Liliana) mit Rosen, Komplimenten, Geld. Nein, es geht ihm nicht um Sex - sagt er. «Ich bin auch ein Kuschler: Einen Film sehen, auf dem Sofa kuscheln - auch schön.», liess er verlauten.

Aber besitzergreifend ist er. Und wie. Die letzte Herzensdame, Liliana, sagte unter Tränen, Lothar sei ein Kontrollfreak. Alle 5 Minuten hätte er sie angerufen, wo sie sei, was sie mache. Eine eigene Karriere sei an der Seite dieses Mannes nicht möglich.

Der Sohn eines Hausmeisters ist auch ein Kontrollfreak. Sortiert die Wäsche nach Farben. Stellt im Hotelzimmer die Möbel um.

Der Verschmähte

Ach ja: Nichtsdestotroz wurden seine Frauen immer jügner. Vielleicht im Glauben, diese seien weniger eigenständig? Die Rollen klar altersmässig klar verteilt: hier der Chef, der Macker, der Lebenserfahrene, da das junge Küken, das geführt werden will?

Auch seine Ehen halten im weniger lang. Mit seiner Jugendliebe Silvia war er elf Jahre verheiratet. Zwei Kinder. Mit Lolita Morena fünf Jahre (ein Sohn). Mit Marijana vier Jahre. Und Liliana betrog ihn nach nur 19 Monaten. Dennoch glaubt er an die Liebe: «Ich brauche diese Wärme, in die ich mich auch mal fallen lassen kann.» Er, der alles erreicht hat, will gewollt werden. Nichtwollen bedeutet Ablehnung, und damit kann er wohl noch schlechter umgehen als unsereins.

Als Trainer bekam er nur Jobs im Ausland. Die grossen Sachen bekamen andere, Klinsmann (sein Erzfeind) zum Beispiel. Wenn Matthäus schon an der Seitenlinie nicht mehr der König ist, so will  er wenigstens im Liebesleben der Chef sein. Und sich die schönsten und jüngsten Frauen angeln.

Die letzte und zugleich jüngste (Liliana ist 27 Jahre jünger) hat ihn jetzt vom Platz gefegt. Mit einem anderen. die Blutgrätsche mitten ins Herz! Ob er das vergessen kann?

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