Seine Mutter Marlen Karlen hat jetzt zwar die Hälfte der Folgen gesehen, ist jedoch nicht begeistert von der Sendung. "Dieses Format interessiert mich nicht besonders", sagt sie dem "SonntagsBlick". "Der Bachelor" vermittle ein falsches Frauenbild und entspreche nicht dem heutigen Kulturverständnis.

Dass ihr Sohn der Protagonist ist, macht für Karlen die Sendung nicht besser: "Ich hätte da nicht mitgemacht! Aber ich bin auch nicht so ein extrovertierter Typ wie er."

Lorenzo ist der älteste Sohn von Marlen Karlen und FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger. Als er zwölf Jahre alt war, trennten sich die Eltern. Lorenzo wuchs beim Vater auf.

Die Neugierde und sein Ehrgeiz seien der Grund gewesen, weshalb er sich vor sechs Jahren für die Mister-Schweiz-Wahl angemeldet habe und warum er nun im Fernsehen eine Frau suche, sagt Lorenzo. "Es braucht viel Mut, sich im Fernsehen so zu exponieren. Man kann sich dabei ja auch lächerlich machen."