Sie hatte zuvor das Angebot auf einen Handel mit der Staatsanwaltschaft in ihrem Strafprozess um den Diebstahl einer Halskette vorerst abgelehnt.

Medienberichten zufolge sah der Handel vor, dass Lohan sechs Monate in einem Bezirksgefängnis verbringen muss. Am 25. März soll die Schauspielerin entscheiden, ob sie noch immer auf "nicht schuldig" plädieren will. In diesem Fall müsse sich Lohan dann am 22. April vor Gericht des schweren Diebstahls und des Verstosses gegen ihre Bewährungsauflagen verantworten.

Das gefallene Starlet war am Donnerstag zum neunten Mal innerhalb von zehn Monaten vor einem Richter in Los Angeles. Im Falle einer Verurteilung stehen dem ehemaligen Kinderstar drei Jahre Gefängnis bevor.

Aussergerichtliche Einigung

Lohan und ihre Anwältin versuchen, in einer aussergerichtlichen Einigung eine Gefängnisstrafe zu umgehen. Nach Angaben der Internet-Promiseite "TMZ" will der Richter Keith Schwartz jedoch bewirken, dass eine Einigung auf jeden Fall eine Haftstrafe beinhalten soll.

Lohan hatte bei der Anhörung vor Gericht im Februar auf "nicht schuldig" plädiert. Damit wies sie den Vorwurf der Staatsanwaltschaft zurück, eine Goldkette im Wert von 2500 Dollar entwendet zu haben. Es ist die bisher schwerste Anklage gegen Lohan, die seit einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin hat immer noch Bewährung.