Lohan hatte wiederholt gegen ihre Bewährungsauflagen verstossen, nachdem sie wegen des Diebstahls einer Halskette aus einem Juweliergeschäft verurteilt worden war.

Richterin Stephanie Sautner warnte die Schauspielerin, ihr drohten 270 weitere Tage Haft, falls sie sich erneut daneben benehmen sollte. Lohan erklärte sich bei dem Gerichtstermin bereit, weiter gemeinnützige Arbeit in einer Leichenhalle zu verrichten und sich einer Psychotherapie zu unterziehen - zwei Auflagen, denen sie in der Vergangenheit nicht ausreichend nachgekommen war.

Das mit Alkohol- und Drogenproblemen kämpfende Starlet war in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und mehrfach zu Haftstrafen verurteilt worden. Bislang wurde sie jedoch stets nach wenigen Stunden aus dem Gefängnis entlassen - und auch diesmal wird sie offenbar mit einem kurzen Abstecher hinter Gitter davonkommen: Lohan werde wohl nur "die Nacht bleiben und am nächsten Tag entlassen werden", sagte ein Sprecher des Sheriff-Büros. Grund ist die chronische Überfüllung der kalifornischen Gefängnisse.

Auch der Vater sitzt im Knast

Zudem kann sich Lohan laut der Promi-Klatsch-Website TMZ vor ihrem Haftantritt zunächst noch für den "Playboy" ausziehen: Wie die Website berichtete, wurde der Haftbeginn auf Mittwoch kommender Woche festgesetzt, damit die 25-Jährige zuvor ihren Vertrag mit dem Männermagazin erfüllen und für Nackfotos posieren kann.

Am Rande des Gerichtstermins erhielt Lohan Unterstützung von ihrem ebenfalls in Haft sitzenden Vater. Vater Michael Lohan sende ihr Grüsse und bedaure, nicht bei ihr sein zu können, sagte Gefängnispfarrer Marty Angelo. Der Vater der Schauspielerin sitzt wegen eines Angriffs auf seine Freundin hinter Gittern.