Gegen Rechts

Lindenberg lobt Grönemeyer für «Kein Millimeter nach Rechts»

Panikrocker Udo Lindenberg hat seinen Kollegen gelobt: Herbert Grönemeyer sei "sehr engagiert für unsere Politik - für unsere tolerante, weltoffene, bunte Republik". Dieser hatte sich auf einem Konzert in Wien gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Hetze gewandt. (Archivbild)

Panikrocker Udo Lindenberg hat seinen Kollegen gelobt: Herbert Grönemeyer sei "sehr engagiert für unsere Politik - für unsere tolerante, weltoffene, bunte Republik". Dieser hatte sich auf einem Konzert in Wien gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Hetze gewandt. (Archivbild)

Der Rockmusiker Udo Lindenberg hat seinen Musikerkollegen Herbert Grönemeyer für dessen politisches Engagement gegen Rechts gelobt.

Grönemeyer sei "sehr engagiert für unsere Politik - für unsere tolerante, weltoffene, bunte Republik", sagte Lindenberg den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Dessen Äusserung auf einem Konzert sei "total gut" gewesen.

Grönemeyer hatte sich auf einem Konzert in Wien unter dem Ruf "Kein Millimeter nach rechts" gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Hetze gewandt. Anschliessend erntete er dafür teilweise einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken.

"Er ist halt ein bisschen lauter, er ist ein temperamentvoller und leidenschaftlicher Mensch", sagte Lindenberg. "Einen Shitstorm abzubekommen, das ist auch normal - und wenn es dann zu blöde ist, dann löscht man das halt."

Über kontroverse Dinge müsse miteinander gesprochen werden, "gegen die Spaltung, gegen die neuen Mauern", sagte Lindenberg. Nazis seien freilich davon ausgenommen. "Alle anderen, die jetzt verunsichert sind auch wegen der schwächelnden Politik, mit denen kann man reden - wir wollen kein Leben mit neuen Mauern in Deutschland."

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