Mit ihrem Eintreten für Toleranz und Respekt trage Lena, die 2010 den Eurovision Song Contest (ESC) für Deutschland gewann, zu einer positiven Persönlichkeitsbildung vieler Menschen bei, sagte die Präsidentin der Hochschule, Ute Ambrosius, am Dienstag.

Neben dem Preisgeld von 2500 Euro ist mit der Auszeichnung die Namenspatenschaft für einen Hörsaal auf dem Campus der mittelfränkischen Stadt verbunden.

Das Geld spendet die Musikerin für das von ihr betreute Projekt "After School Hustle" für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. In kostenlosen Workshops werden diese dabei auf das Berufsleben vorbereitet.

In seiner Laudatio sagte der bei der ARD für den Eurovision Song Contest (ESC) zuständige Thomas Schreiber, Lena habe in den sozialen Medien viel Häme, Hass, Neid und üble Nachrede erlebt. "Dass Du Dich wehrst, dass Du deine Verletzlichkeit öffentlich machst, dafür hast Du den Preis längst verdient."