Das sagte Lagerfeld am Dienstag vor Journalisten nach seiner Modenschau im Grand Palais in Paris. Noch am Montag hatte er voller Mitgefühl im Internet eine Botschaft an Kardashian geschickt, nachdem diese in der Nacht davor in einer Luxusresidenz in der Innenstadt überfallen und ausgeraubt worden war. "Liebste Kim, wir sind alle bei dir", hiess es auf einem handgeschriebenen Schild, das Lagerfeld im Instagram-Profil des "V Magazine" in die Kamera hielt.

Doch nun kritisierte er die 35-Jährige für ihren Leichtsinn: "Wenn man so berühmt ist und seinen Schmuck im Internet zeigt, geht man in Hotels, in denen sich niemand den Zimmern nähern kann", sagte der deutsche Modeschöpfer. Den Raubüberfall bezeichnete er ausserdem als "sehr schlecht für das Image von Paris".

Unterdessen kamen neue Details zu dem Überfall ans Licht: Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, gelang es Kardashian, sich selbst zu befreien und ihren Leibwächter anzurufen, nachdem die Räuber sie mit Klebeband gefesselt und geknebelt und ins Badezimmer gesperrt hatten. Ihr Bodyguard war nicht im Gebäude, sondern mit ihrer Schwester in einem Nachtclub unterwegs.

Kardashian gilt als Profi der medialen Inszenierung. Sie zählt über 48 Millionen Follower auf Twitter und mehr als 84 Millionen Anhänger auf Instagram, wo sie regelmässig Fotos von sich und ihrer Familie veröffentlicht. Erst in der vergangenen Woche zeigte sie ein Bild mit einem vier Millionen Euro teuren Diamantring - dieser wurde nach Angaben der Polizei nun gemeinsam mit weiterem Schmuck gestohlen.