In Würde altern

Kurt Aeschbacher: «Schönheitsoperationen sind für mich kein Thema»

Moderator Kurt Aeschbacher hält nicht viel vom Jugendwahn. Erfahrung, Intelligenz, Bildung, Loyalität und Durchhaltewillen findet er wichtiger als straffe Haut und schöne Muskeln. Ihm persönlich reicht gegen Falten eine Creme gegen Schwangerschaftsstreifen.

Dies sagte er jedenfalls der "Schweizer Familie". Warum er aber jetzt mit fast 65 morgens viel mehr Zeit braucht, um in den Zustand zu gelangen, in dem er "keine Zumutung mehr für die Mitmenschen" ist, bleibt sein Geheimnis.

Kein Geheimnis macht der beliebte Fernsehmoderator daraus, dass er schon mit künstlichen Verjüngungsmassnahmen geliebäugelt hat. Plastische Chirurgie hat er verworfen. «Schönheitsoperationen sind für micht kein Thema», sagt er. Er habe zwar darüber nachgedacht, dann aber entschieden, dass eincrèmen reiche. Botox dagegen hat er ausprobiert, «einmal», wie er sagt. Aus Angst, "wie eine versteinerte Mumie" auszusehen, den Versuch nicht wiederholt.

Mass beim Essen

Sehr wohl wiederholt hat der gebürtige Berner Anläufe zum regelmässigen Besuch der Muckibude. Aber es funktionierte nicht, "ich bin schlicht zu faul". Um dennoch schlank zu bleiben - "ich habe keine gute Figur, ich bin einfach nicht dick" - reicht etwas Mass halten beim Essen.

Mit seiner 93-jährigen Mutter eine Flasche Johannisberg zu teilen und einen Kirsch hintennach zu kippen lag - jedenfalls bis vor kurzem - noch drin. Gefragt, ob er angesichts der zunehmenden Gebrechlichkeit seiner Mutter über die eigene Sterblichkeit nachdenke, gesteht der künftige Rentner, dass er sein erstes Testament mit 28 Jahren verfasst hat.

Weniger vorausschauend hält er es mit der Arbeit: Kurt Aeschbacher schliesst immer nur Jahresverträge ab, damit, falls es ihm eines Tages stinkt, er höchstens noch zwölf Monate arbeiten muss.

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