Obwohl er seine Vorurteile gegenüber der Stadt schon nach wenigen habe abbauen können ("ich hätte nicht gedacht, dass Olten so grün ist") - für immer möchte Kunz nicht da bleiben. "Wenn man aus Luzern kommt, gibt es kaum einen anderen Ort, an dem man sich ein Leben vorstellen könnte", sagte der 29-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda.

Dabei habe die Stadtbevölkerung ihren prominenten Gast mehr als herzlich aufgenommen. "Es gibt hier sogar Leute, die mich morgens auf dem Weg zum Bahnhof anlächeln", so Kunz, der mit seinem zweiten Album "Mundart Folk" derzeit die Charts stürmt und entsprechend oft in den Medien zu sehen ist. Auch sein Besuch beim Coiffeur habe sich gelohnt: "Ich trage jetzt Olten-Style."

Diesen wird er schon in wenigen Tagen wieder in Luzern spazieren führen. Bei dem Umzug nach Olten handelt es sich nämlich lediglich um ein Experiment. Am Samstag kehrt Kunz nach einer Woche in ruhiger, modernster Oltener Wohnlage und einer rauschenden Abschiedsparty "mit rund 30 Freunden" an den Vierwaldstättersee zurück. "Für die Endreinigung der Wohnung habe ich eine Putzfrau angestellt."