Liedermacher

Konstantin Wecker hat als Bub Schubert-Lieder gesungen

Der deutsche Liedermacher Konstantin Wecker steht ein für das Handwerk des Liederschreibens. Als Bub hat er Lieder des österreichischen Komponisten der Romantik Franz Schubert gesungen. (Archivbild)

Der deutsche Liedermacher Konstantin Wecker steht ein für das Handwerk des Liederschreibens. Als Bub hat er Lieder des österreichischen Komponisten der Romantik Franz Schubert gesungen. (Archivbild)

Der Liedermacher Konstantin Wecker sieht seine musikalischen Wurzeln in der frühen Romantik. «Mein Liedermacher-Ziehvater war Franz Schubert», sagte der in München geborene Musiker am Dienstag am Rande eines Songwriting-Workshops in der Pfalz.

"Das wundert vielleicht viele. Aber mein Vater war Opernsänger, und als Knabe habe ich zahlreiche Schubert-Lieder gesungen - etwa "Sah ein Knab ein Röslein stehn"", sagte Wecker. "Das war mein Einstieg in die Liedermacherei." Der Österreicher Schubert (1797-1828) schrieb etwa "Die Forelle" oder den "Erlkönig"

Das grösste Missverständnis über das Schreiben von Liedern sei, dass man dazu kein Handwerk brauche, sagte Wecker. "Das Handwerk bekommt man nur durch das Lesen von Werken deutschsprachiger Dichter. Das gilt auch für mich. Dann blüht es auf. Poesie ist der Treibstoff."

Die Universität Landau hatte Wecker im vergangenen Jahr eine Gastprofessur übertragen. Am Dienstag diskutierte der Musiker mit etwa 15 Studierenden über das Schreiben von Liedern.

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