Sie habe mit dem Foto nur eine Aussage von Trump parodieren wollen, die dieser während des Wahlkampfs über die Journalistin Megyn Kelly gemacht habe: "Blut kam ihr aus den Augen, Blut kam ihr aus - was auch immer".

Sie habe eingesehen, dass das ein schlechter Scherz war, aber die Folgen drohten sie zu ruinieren, schluchzte Griffin an der Medienkonferenz, die am Freitag von tmz.com live übertragen wurde. Bisher seien fünf Auftritte von ihr abgesagt worden.

Die Reaktion der First Family - Donald Trump nannte Griffins Bild "krank", seine Gattin Melania zweifelte den Geisteszustand der Schauspielerin an - sei "eines Präsidenten nicht würdig", sagte Griffins Anwältin Lisa Bloom.

Vor rechtlichen Folgen fürchte man sich aber nicht, sagte Blooms Kanzleipartner: Der Secret Service müsse ermitteln bei Drohungen gegen den Präsidenten, aber als Drohung sei das Bild nie gemeint gewesen.

Griffin fühlt sich nach eigenen Angaben als Opfer: Die Angriffe der First Family seien ein Ablenkungsmanöver, man wolle die Aufmerksamkeit von der laufenden FBI-Untersuchung gegen Trump abziehen.

Auch glaubte sie Frauenfeindlichkeit zu erkennen: Wäre sie ein Mann, dann wäre sie nicht so hart drangsaliert worden. Marylin Manson beispielsweise habe viel drastischere Sachen gemacht.