Hintergrund sind Tweets, die den Komiker für einen Spruch bei der britischen Film-Preisverleihung Bafta am Sonntag kritisierten. Fry hatte dort als Gastgeber die Kostümdesignerin Jenny Beavan mit einer Stadtstreicherin verglichen. Später erklärte er, er sei mit der Künstlerin befreundet und sie hätte seinen Scherz verstanden. Kritik hagelte es dennoch.

Das soziale Netzwerk habe ihm früher sehr viel Spass bereitet, gab Fry zu. Mittlerweile sei es aber zu einem Platz für "Scheinheilige und Selbstgerechte" verkommen, "die es lieben zu hinterfragen, voreilige Schlüsse zu ziehen und beleidigt zu sein", erklärte der 58-Jährige. Er fühle sich an diesem Tag wie befreit.

Der Brite hatte Twitter schon mehrfach den Rücken gekehrt. Nach BBC-Angaben löschte Fry beispielsweise 2009 sein Profil, nachdem ein anderer Nutzer seine Einträge als "langweilig" bezeichnet hatte.