Wetterfrösche

Komiker Peach Weber will der Umwelt persönlich die Meinung sagen

Peach Weber und das Wetter (Archiv)

Peach Weber und das Wetter (Archiv)

Peach Weber äussert sich als Gastautor in der «Aargauer Zeitung» über «Kachelknallfrösche» und «Buchelikröten». Der Komiker findet, dass es endlich Zeit werde, dass wir das Wetter eine Weile lang ignorieren, «damit es zur Vernunft und auf den Boden der Realität kommt.»

Früher sei das Wetter eine Verlegenheitslösung gewesen. "Wenn man kein Gesprächsthema hatte, sprach man übers Wetter." Heute sei dies anders: "Heute ist das Wetter eine Show, da wird ein Brimborium drum gemacht, dass ich am Ende der Sendung alles weiss, nur nicht, wie das Wetter morgen wird. All diese Kachelnallfröschen und Buchelikröten!"

Um das Wetter mit seien Allüren wieder zur Vernunft zu bringen hat der 57-Jährige einen Vorschlag: "Wir bleiben einfach drinnen, die ganze Spaziererei ist ja sowieso mühsam, wir bleiben im Haus und schauen bisschen Flachfernsehen. Ich mache jede Wette, schon bald wird das Wetter vor unseren Fenstern betteln um Aufmerksamkeit."

Überhaupt könne ihm die ganze Umwelt in die Schuhe blasen, so Weber und fügt verschmitzt hinzu, dass, falls er der Umwelt mal persönlich begegnen sollte, er ihr voll ins dämliche Gesicht sagen würde: "Umwelt, es reicht mir jetzt, merke dir eines: ICH bin auf DICH angewiesen, nicht DU auf MICH! So sieht es nämlich aus, jawoll!"

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