Einer der Organisatoren der Reise sagte der Nachrichtenagentur AFP, Kardashian wolle mit ihrer Familie "den Opfern des armenischen Genozids gedenken". Sie werde während ihres achttägigen Besuchs an einem Dokumentarfilm über den Massenmord vor hundert Jahren arbeiten.

Am 24. April 1915 begann die damalige Regierung des Osmanischen Reiches im Zuge des Ersten Weltkriegs mit der Verhaftung der Armenier. In der Folgezeit fielen nach armenischen Angaben bis zu 1,5 Millionen Angehörige der Minderheit im Osmanischen Reich einem gezielten Völkermord zum Opfer.

Kardashian will das Mahnmal für die Opfer in Eriwan besuchen und im armenischen Nationalarchiv nach Unterlagen über ihre Vorfahren forschen. Zudem werde sie in die nordwestliche Stadt Gyumri reisen, wo entfernte Verwandte der Kardashians wohnten.

In Eriwan reichten Mädchen in Tracht den US-Prominenten Brot und Salz zur Begrüssung. "Ich bin glücklich, hier zu sein", sagte Kardashian als Antwort auf zahllose Fragen von Reportern. Auf Twitter schrieb das Reality-Sternchen: "Wir sind so dankbar, hier zu sein und diese einmalige Reise zu beginnen."

Die Vorfahren von Kim Kardashians Vater waren in die USA ausgewandert. Mit der Reality-Soap "Keeping Up with the Kardashians" schaffte es die Familie von Kim dann ins Fernsehen.