"Zicken-Camp"

Kerstin Cook bleibt im Missen-Camp «schweizerisch neutral»

Spott, Häme und gar Schläge: Im Camp der Miss-Universe-Wahlen herrschen raue Sitten. Doch Miss-Schweiz Kerstin Cook bleibt «schweizerisch neutral».

"Ich halte mich beim Rumgezicke raus", verkündet die 22-Jährige in der Gratiszeitung "20 Minuten" vom Mittwoch. Doch einige der anderen Kandidatinnen, die sich im Missen-Camp im brasilianischen São Paolo auf den ultimativen Schönheitswettbewerb vorbereiten, lassen ganz schön ihre Krallen raus.

Wer mehr als 15 Minuten am Tag im Internet surfe, die falschen Kleider trage oder während einer Probe etwas Neues ausprobiere, bekomme den Zorn der Missen zu spüren. "Es gab schon viel Streit. Vorne rum sind alle nett zueinander, aber hinten rum wird so viel gelästert", rapportiert die schönste Schweizerin.

Sie selbst habe bei einem Auftritt gar einen Schlag ins Gesicht kassiert, so Cook: "Aber die Kandidatin hat sich danach bei mir entschuldigt.

Das Missen-Leben ist kein Schoggi-Job. "Wir sind viel eingesperrt", erzählt Cook weiter. Auf eigene Faust dürften die Schönheiten nicht raus, dabei mache die Klimaanlage im Hotel viele der jungen Frauen krank. "Einige sind kurz vor dem Zusammenbruch", klagt Cook, "ich habe nur sehr starke Halsschmerzen".

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