Monarchie

Keine Beweise für Verwicklung von Armee in Tod Dianas

Die Prüfung neuer Hinweise zum Unfalltod von Lady Diana durch britische Ermittler hat nach Medienberichten «keine glaubwürdigen Beweise» für eine angebliche Verwicklung des Militärs ergeben.

Scotland Yard teilte am Montag zunächst nur mit, es habe die Prüfung bislang unbekannter Informationen über den tödlichen Autounfall Dianas und ihres Lebensgefährten Dodi Fayed abgeschlossen. Hierzu werde es am Dienstag eine Erklärung geben.

Der Fernsehsender Sky News, dem nach eigenen Angaben bereits eine Kopie der Zusammenfassung des Berichts an alle betroffenen Seiten vorlag, berichtete vorab, es seien keine Beweise für eine mögliche Beteiligung der Luftwaffeneliteeinheit SAS gefunden worden.

Im August hatte Scotland Yard angekündigt, es habe bislang unbekannte Hinweise zu dem Unfall in Paris 1997 erhalten, die nun geprüft würden.

Die Prüfung falle aber nicht unter die "Operation Paget", in der zahlreiche Verschwörungstheorien von Dodis Vater Mohammed al-Fayed untersucht worden waren - etwa, dass Lady Diana auf Geheiss des Königshauses durch den britischen Geheimdienst ermordet worden sei. Die Untersuchung hatte 2006 ergeben, dass alle diese Vermutungen ohne Grundlage sind.

Britischen Medien zufolge waren die neuen Hinweise von den früheren Schwiegereltern eines Ex-Soldaten weitergegeben worden, über die dieser in der Vergangenheit gesprochen habe. Demnach habe die Spezialeinheit Special Air Service (SAS) Dianas Tod "arrangiert" und die wahren Hintergründe "vertuscht".

Die Ex-Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, ihr Freund Dodi Fayed sowie der Chauffeur Henri Paul waren am 31. August 1997 mit ihrem Mercedes gegen den Mittelpfeiler eines Pariser Strassentunnels gerast. Die beiden Männer starben am Unfallort, Diana kurz darauf im Krankenhaus.

Die 36-Jährige hinterliess ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry aus der 1981 geschlossenen Ehe mit Charles. Das Paar hatte sich 1992 getrennt und liess sich vier Jahre später scheiden.

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