US-Justiz

Kein Prozess gegen US-Sänger Chris Brown wegen Autounfall

Sänger Chris Brown vor Gericht in Los Angeles (Archiv)

Sänger Chris Brown vor Gericht in Los Angeles (Archiv)

US-Sänger Chris Brown bleibt ein Prozess wegen eines Autounfalls erspart. Am Donnerstag hob ein Gericht in Los Angeles die Anklage gegen den 24-jährigen Musiker auf.

Als Begründung führte die Richterin an, dass sich Brown und die gegnerische Seite aussergerichtlich geeinigt hätten. Dies berichtete die "Los Angeles Times". Es ging um einen Auffahrunfall Ende Mai, bei dem Brown das Auto einer Frau streifte.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Rapper zunächst Fahrerflucht und Fahren ohne Führerschein und ohne Versicherung vor. Brown konnte aber später diese Papiere vorweisen. Das Unfallopfer sah von einer Anzeige gegen den Musiker ab. Die Frau verlangte nur die Behebung des leichten Blechschadens.

Die Staatsanwaltschaft drängte dagegen auf eine Bestrafung des Musikers. Brown sei nach dem Vorfall der Fahrerin gegenüber ausfallend geworden, machte die Anklage gelten. Zudem unterliegt der Sänger noch Bewährungsauflagen, die von einem tätlichen Angriff auf seine Freundin Rihanna im Jahr 2009 stammen.

Mitte Juli hat ein Richter im Zusammenhang mit dem Unfall Browns Bewährung widerrufen. Für Freitag stand ein weiterer Gerichtstermin an, um die Vorwürfe wegen möglicher Verletzung der Auflagen zu prüfen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1