Angstfrei

Katja Riemann hat Frieden mit Kritikern gemacht

Katja Riemann lässt sich nicht mehr einschüchtern (Archiv)

Katja Riemann lässt sich nicht mehr einschüchtern (Archiv)

Die Schauspielerin Katja Riemann ("Verdingbub") hat mit ihren Kritikern Frieden gemacht. Sie habe lange gebraucht, um mit der Popularität und dem Leben unter öffentlicher Beobachtung klarzukommen, sagte die 51-Jährige dem Magazin «Reader's Digest».

Gerade zu Beginn ihrer Kino-Erfolge mit "Abgeschminkt" (1993) oder "Der bewegte Mann" (1994) habe sie als Aushängeschild gegolten und sei von den Kritikern nicht geschont worden. "Es gab Artikel, die unfassbar schmerzlich waren."

Riemann räumte ein, auch selbst in Interviews "bisweilen barsch gewesen" zu sein. "Das war das Resultat von Angst, die mich lange begleitet hat." Kritik sehe sie heute deutlich gelassener: "Frustration führt einen nirgendwo hin, das ist ein ziemlich enges Gefühl." Sie sei ja bereits ein bisschen älter - "und irgendwo dahinten ist einmal Schluss". Sie wolle sich ihr Leben schön machen.

Am 14. Mai startet ihr neuer Film "Die abhandene Welt" in den Deutschschweizer Kinos. In dem Melodram von Margarethe von Trotta geht Riemann auf die Suche nach ihrer unbekannten Schwester. Ihr letzter Kassenerfolg war die Komödie "Fack ju Göhte". Davon soll es eine Fortsetzung geben.

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