«Wilde Phase»

Karin Keller-Sutter outet sich als Punkrockerin

Karin Keller-Sutter trägt immer noch ab und zu die Farbe Schwarz, aber ihr Stil hat sich geändert (Archiv)

Karin Keller-Sutter trägt immer noch ab und zu die Farbe Schwarz, aber ihr Stil hat sich geändert (Archiv)

Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter kann sich als Präsidentin der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonfernez keine zerrissenen Strumpfhosen mehr leisten. Vor rund 25 Jahren war das noch anders, wie sie jetzt preisgibt.

«Ich lebte Anfang der 1980er-Jahre ein Jahr in London», erzählt die 46-jährige Politikerin im Interview mit der «SonntagsZeitung». Damals habe sie mehrmals Konzerte der Punkrockband The Clash besucht und habe sich auch entsprechend gekleidet.

«Schwarze Kleidung, schwarze Fingernägel. Strümpfe mit Löchern waren damals auch in Mode», beschreibt Keller-Sutter ihren damaligen Stil. Mittlerweile zieht sie zwar dezentere Outfits vor, doch der Musikgeschmack hat sich nicht stark verändert.

«Ich höre immer noch gerne Rock, auch The Clash», gesteht die Ostschweizer FDP-Frau, die dieses Jahr sogar für den Bundesrat kandidiert hat. Ausserdem sei sie damals wie heute der Meinung, dass Jugendliche Freiräume haben sollen. «Und solange Proteste friedlich sind, habe ich kein Problem damit.»

Meistgesehen

Artboard 1