Sklaverei

Kanye West entschuldigt sich für Sklaverei-Äusserung

Kanye West (r.), Musiker und Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian West (l.), hat sich gegenüber einem Chicagoer Radio dafür entschuldigt, dass er vor vier Monaten Sklaverei als "freie Wahl der Betroffenen" bezeichnet hatte. (Archiv)

Kanye West (r.), Musiker und Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian West (l.), hat sich gegenüber einem Chicagoer Radio dafür entschuldigt, dass er vor vier Monaten Sklaverei als "freie Wahl der Betroffenen" bezeichnet hatte. (Archiv)

Mehrere Monate nach seinem vielfach kritisierten Kommentar zur Sklaverei hat sich US-Rapper Kanye West reumütig gezeigt.

Es tue ihm leid gegenüber den Menschen, die sich durch die Äusserung "im Stich gelassen" fühlten, sagte West in einem Interview des Radiosenders "107.5 WGCI" aus Chicago.

"Ich weiss nicht, ob ich mich angemessen dafür entschuldigt habe", sagte der Musiker und Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian weiter. Er wisse es zu schätzen, dass er nun die Möglichkeit dazu habe.

Vor knapp vier Monaten hatte West in einem Interview des Internetportals TMZ.com gesagt, 400 Jahre Sklaverei klängen für ihn "nach eigener Wahl".

Nach heftiger Kritik hatte er später eingeräumt, er wisse durchaus, dass Sklaven nicht aus freien Stücken auf Boote gegangen seien. "Aber so lange in dieser Position zu bleiben, obwohl wir eine grosse Masse auf unserer Seite hatten, zeigt, dass wir mental gefangen waren."

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