Gleichberechtigung

Juliette Binoche freut sich über Frauen an der Berlinale

Sie präsidiert in diesem Jahr die Berlinale-Jury: die französische Schauspielerin Juliette Binoche. (Archivbild)

Sie präsidiert in diesem Jahr die Berlinale-Jury: die französische Schauspielerin Juliette Binoche. (Archivbild)

Die französische Schauspielerin Juliette Binoche sieht es als gutes Zeichen, dass bei der diesjährigen Berlinale mehr Regisseurinnen im Wettbewerb sind als früher. «Das ist ein guter Schritt nach vorn. Vor zehn Jahren war es noch nicht so.»

Von den 17 Filmen entstanden 7 unter weiblicher Regie. Binoche ist dieses Jahr Präsidentin der Jury. Einer der sechs Juroren, der Filmkurator des New Yorker Museums MoMa, Rajendra Roy, trug ein T-Shirt mit der Aufschrift "The Future of Film is Female".

Die Berlinale, die am (heutigen) Donnerstagabend eröffnet wird, zeigt bis zum 17. Februar rund 400 Filme. Das diesjährige Berlinale-Motto "Das Private ist politisch" kommentierte Binoche so: Sie seien hier, um herauszufinden, welche Filme unbedingt gezeigt werden müssten, damit man sich weiterentwickle. "Ein guter Film muss menschlich ein. Und wenn er das ist, ist er auch politisch."

Die Jury bekannte sich zum Anspruch der Berlinale, das politisch engagierte Kino zu fördern. Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio betonte unter grosser Zustimmung seiner Jury-Kollegen: "Die Berlinale hat das politisch engagierte Kino über viele Jahre entscheidend unterstützt. Das ist auch für uns eine Verpflichtung."

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