Fall Dall
Journalistin hält an Vergewaltigungsvorwurf gegen Karl Dall fest

Über ihren Anwalt lässt die Journalistin ausrichten, dass sie an den Vergewaltigungs-Vorwürfen gegen den deutschen Komiker Karl Dall festhält. Die von Dall gemachten Aussagen in der Presse bezeichnet sie als falsch.

Remo Hess
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Die Journalistin hält am Vergewaltigungsvorwurf gegen Karl Dall fest. (Archiv)

Die Journalistin hält am Vergewaltigungsvorwurf gegen Karl Dall fest. (Archiv)

Keystone

Über ihren Rechtsanwalt lässt die freischaffende Journalistin aus Solothurn verlauten, dass sie an den Vergewaltigungs-Vorwürfen an Karl Dall, welche sie gegenüber der Zürcher Staatsanwaltschaft gemacht hat, weiterhin festhält. Sie widerspreche sämtlichen von Dall in der Presse verbreiteten Darstellungen. Weiter wolle sie sich nicht mehr öffentlich zu Wort melden und bittet, von der Presse in Ruhe gelassen zu werden.

Vier Tage in U-Haft

Die Journalistin bezichtigt den deutschen Komiker, sie nach einem Auftritt in der TV-Sendung Aeschbacher im September in einem Zürcher Hotelzimmer vergewaltigt zu haben. Nachdem die Frau Dall bei der Zürcher Polizei angezeigt hatte, wurde der 72-Jährige am 3. November nach einer Theatervorstellung in St. Gallen verhaftet und während 4 Tagen in Untersuchungshaft genommen.

Dall: «Krankhafte Stalkerin»

Dall selbst beschreibt die Frau als «krankhafte Stalkerin» und weist sämtliche Anschuldigungen zurück. Er wisse auch von anderen Prominenten, welche von der Journalistin verfolgt und gar «terrorisiert» wurden. Auch Udo Jürgens beispielsweise soll von der Frau belästigt worden sein.