Unruhestand

Jörg Schneider hört doch noch nicht ganz auf

Jörg Schneider (Archiv)

Jörg Schneider (Archiv)

Seine Drohung, von der Bühne abzutreten, will der 78-jährige Volksschauspieler Jörg Schneider nicht wörtlich verstanden wissen: Er verzichtet künftig nur auf Eigenproduktionen. Engagements - Theater oder Film - will er weiterhin annehmen, sofern sie ihm gefallen.

Ein Filmprojekt mit dem Erfolgsregisseur Paul Riniker ("Sommervögel") harrt noch der Finanzierung. Sollte es klappen, würde ab Frühling gedreht. Schneider soll darin eine grosse, tragische Hauptrolle spielen - seit langem ein Wunschtraum, wie er gegenüber der "Schweizer Familie" gestand.

Auf Anregung seines CD-Produzenten arbeitet Schneider zudem an einer autobiografischen Anekdotensammlung. Acht Geschichten habe er schon zusammen. Ob daraus ein Buch werden wird, weiss Schneider nicht: "Ich plane mein Leben nicht mehr bis ins Detail."

Schneider muss seit Anfang Jahr kürzertreten, weil seine Frau Romy (76) nach einem Sturz und mehreren Rückenoperationen an den Rollstuhl gefesselt ist. Die Übernahme von Haushaltspflichten sei ihm nicht leicht gefallen, sagt er. "Ich habe zum Beispiel nie gelernt, die Wäsche zu machen."

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