Er habe aus "Scham und Angst" vor der öffentlichen Debatte tagelang zu den Vorwürfen geschwiegen, schrieb der heute 22-Jährige am Mittwoch im Onlinedienst Instagram. Argento ist eine der führenden Stimmen der #MeToo-Debatte und wurde nach eigener Aussage von Hollywood-Mogul Harvey Weinstein vergewaltigt.

Die "New York Times" hatte am Sonntag berichtet, Argento habe Bennett nach einem Vorfall in einem Hotel in Los Angeles ein Schweigegeld in Höhe von 380'000 Dollar gezahlt. Bennett zufolge erfolgte der sexuelle Übergriff 2013. Argento war damals 37 Jahre alt, Bennett 17. Das gesetzliche Mindestalter für einvernehmlichen Sex liegt in Kalifornien bei 18 Jahren.

Argento weist die Vorwürfe zurück. "Ich bin zutiefst schockiert und verletzt eine Geschichte zu lesen, die absolut falsch ist", erklärte sie am Dienstag. Sie habe "niemals irgendeine sexuelle Beziehung" zu Bennett gehabt.