Es klinge jetzt sehr seltsam, aber er könne sich an dem Geld noch nicht einmal erfreuen, sagte der 33-jährige Schauspieler der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Deswegen spende er lieber. Er kaufe auch keine teuren Sachen. "Mir fehlt irgendwie auch der Geschmack dafür. Ich trage zum Beispiel jeden Tag dasselbe Paar Hosen."

Als mögliche Erklärung für seine Bescheidenheit präsentierte Eisenberg die Flüchtlingsgeschichte seiner Familie, die vor hundert Jahren aus Europa geflohen und der in New York geholfen worden sei: "Wenn man Menschen in Not nicht hilft, ist das praktisch genauso, als würde man ihnen bewusst schaden. Mit diesem Gedanken bin ich gross geworden."