Er blicke darin sowohl zurück wie auch nach vorn, sagte der 83-Jährige im Interview mit der "Berner Zeitung". "Ich beschreibe meine Unruhe vor dem Tod. Und ich erzähle meine jüngsten Kämpfe und Niederlagen im UNO-Menschenrechtsrat."

Jean Ziegler bezeichnet den Tod übrigens als inakzeptabel. Wohl sterbe der Körper, weil sich die Zellerneuerung natürlicherweise verlangsame. Es gebe aber kein natürliches Ende des Bewusstseins, dieses werde vom Tod des Körpers gewaltsam unterbrochen. "Deshalb glaube ich an die Auferstehung."