Der Schauspieler rief die internationale Gemeinschaft am Montag in New York auf, ein Abkommen zu unterstützen, das bis 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten Meeresgebiete unter Schutz stellt. "Wir können es uns einfach nicht leisten, das falsch anzugehen", warnte er Regierungsvertreter aus aller Welt.

Die Delegierten der Meeresschutzkonferenz in New York sollten wissen, dass ihnen "die Welt zuschaut", sagte Bardem. "Was auch immer bei dieser Konferenz passiert, wird eine grosse Wirkung auf das Leben unserer Ozeane und die Zukunft der Menschheit haben."

Bardem trat als ein Repräsentant der Umweltorganisation Greenpeace auf, die für das Globale Meeresabkommen wirbt, das derzeit bei der UNO diskutiert wird. Die Organisation fordert ein Netzwerk aus Schutzgebieten, das über nationale Vorgaben hinaus die Ökosysteme im Meer schützt. Die Verhandler streben an, das Meeresschutzabkommen im Laufe des kommenden Jahres zu schliessen.