Gerüchte

Japanischer Ministerpräsident dementiert Angst vor Gespenstern

Nein, vor Geistern fürchtet er sich nicht: Shinzo Abe (Archiv)

Nein, vor Geistern fürchtet er sich nicht: Shinzo Abe (Archiv)

Shinzo Abe, japanischer Regierungschef, hat Gerüchte zurückgewiesen, er ziehe aus Furcht vor Gespenstern nicht in seine offizielle Residenz im Zentrum Tokios. Die Regierung könne Berichten, Abe meide das Gebäude, weil es dort spuke, nicht beipflichten, erklärte sein Büro hochoffiziell.

Das angebliche Spukhaus, das Schauplatz zweier blutiger Putschversuche in den 1930er Jahren war, liegt direkt neben dem Amtssitz des japanischen Ministerpräsidenten.

Der konservative Politiker Abe trat sein Amt an der Spitze der japanischen Regierung im Dezember an, das Backsteingebäude mit elf Zimmern bezog er aber bis heute nicht. Laut japanischen Medien wartete bisher kein Ministerpräsident so lange mit dem Einzug in den offiziellen Wohnsitz.

Frühere Regierungschefs berichteten tatsächlich über ungewöhnliche Phänomene in dem Gebäude. Mehrere Ehefrauen von Regierungschefs weigerten sich wegen der Spukgerüchte schlicht, in der Residenz zu wohnen.

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