Zeitalter des Internets

Jake Gyllenhaal sorgt sich um seine Privatsphäre

Paparazzi stören ihn nicht: Jake Gyllenhaal (Archiv)

Paparazzi stören ihn nicht: Jake Gyllenhaal (Archiv)

US-Schauspieler Jake Gyllenhaal sorgt sich um seine Privatsphäre: «Wir leben in einer Zeit, in der Privatsphäre nicht mehr existiert. Die Regierung speichert unsere E-Mails und Telefonate und wer weiss was sonst noch alles», glaubt der 33-Jährige.

"Unvorstellbar, was passieren könnte, wenn diese privaten Informationen in die falschen Hände fallen", sagte Gyllenhaal im Gespräch mit dem Magazin "Neon". Im Grunde hätten Internetnutzer die Kontrolle über ihr Leben verloren, sagte der Schauspieler ("Brokeback Mountain"). Sich dem Internet zu verweigern, sei aber keine Lösung.

In seinem neuen Film "Nightcrawler" spielt Gyllenhaal einen sensationsgierigen Fernsehreporter. Er persönlich habe aber keine Probleme mit Paparazzi: "Die können mich gerne fotografieren, wenn ich am Strand spazieren gehe oder heute Abend das Hotel durch den Haupteingang verlasse", sagte der Schauspieler. "Ich bin das gewohnt und es wäre jämmerlich, sich darüber zu beklagen."

Doch was seine Filmfigur mache, sei etwas Schlimmeres. Sie sei "ein Raubtier, das seine hilflosen Opfer filmt, wenn sie tot oder schwer verletzt sind".

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