Michael Jackson

Jacksons Leibarzt sagt vor Gericht selber nicht aus

Michael Jacksons früherer Leibarzt Conrad Murray hat vor Gericht das Wort nicht ergriffen (Archiv)

Michael Jacksons früherer Leibarzt Conrad Murray hat vor Gericht das Wort nicht ergriffen (Archiv)

Die Anhörung von Zeugen im Prozess gegen Conrad Murray, den ehemaligen Leibarzt von Popstar Michael Jackson, ist am Dienstag abgeschlossen worden. Murray selber verweigerte jede Aussage.

Wie die Staatsanwaltschaft und Verteidigung am Dienstag in Los Angeles mitteilten, seien nach 22 Tagen Prozessdauer nun die letzten Zeugen befragt worden. Zuletzt sagten zwei Anästhesisten aus, die jeweils eine andere Theorie über die Umstände des Todes von Jackson erörterten.

Am Dienstag teilte zudem der Angeklagte Murray mit, er wolle nicht zu seiner eigenen Verteidigung aussagen. Bis zuletzt hatte sich Murray diese Möglichkeit offen gehalten. Die Staatsanwaltschaft warf Murray vor, durch die Verwendung des Betäubungsmittels Propofol den Tod Jacksons herbeigeführt zu haben.

Der Arzt beteuerte seine Unschuld und hielt dagegen, der Musiker habe sich die Überdosis selbst verabreicht. Jackson starb am 25. Juni 2009 laut Gerichtsmedizin an einer Überdosis Propofol.

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