Es gebe viele Ausprägungen davon, auch Belästigung, die niemals toleriert werden dürfe, sagte die Unternehmerin am Freitag auf einer internationalen Frauenkonferenz zur Gleichstellung in Tokio.

Ihre Rede wird als Reaktion auf die Sexismus-Debatte der vergangenen Wochen gesehen. Seit Bekanntwerden der Missbrauchs-Vorwürfe gegen Star-Produzent Harvey Weinstein meldeten sich zahlreiche weitere mutmassliche Opfer, die berichten, von prominenten Männern sexuell belästigt worden zu sein. Neben der Filmindustrie hat die Debatte inzwischen auch andere Branchen erfasst.

Die 36-Jährige ist auch Beraterin ihres Vaters Donald Trump. Er war während seiner Kampagne zur Präsidentschaftswahl 2016 von mehreren Frauen der sexuellen Belästigung beschuldigt worden. Unter anderem tauchte ein Video mit vulgären Äusserungen Trumps über Frauen auf ("Grab her by the pussy"). Er entschuldigte sich für die Aussage später.