Nachdem sie als Übersetzerin bei einem Verlag angefangen hatte, arbeitete "la Piaggi" später unter anderem für die italienische "Vogue" und erlangte für die von ihr betreute Doppelseite Bekanntheit, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete.

Auf Modenschauen war sie zumeist in der ersten Reihe zu sehen und stellte dabei selbst häufig Extravagantes zur Schau - allen voran ihre schrillen Hüte. Die in Mailand geborene Modeexpertin galt Designern als Muse, so auch Karl Lagerfeld, der ihr 1986 einen Band widmete.