Vergangenheit

Iris Ritzmann bestätigt Berichte über einstige Affäre mit Mörgeli

Einst Affäre mit Iris Ritzmann?: Christoph Mörgeli (Archiv)

Einst Affäre mit Iris Ritzmann?: Christoph Mörgeli (Archiv)

Medizinhistorikerin Iris Ritzmann und SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli, zwei zentrale Protagonisten im Streit um das Medizinhistorische Museum der Uni Zürich, haben vor 20 Jahren möglicherweise eine Affäre gehabt. Mörgeli kann sich daran allerdings nicht erinnern.

"Davon weiss ich nichts", sagte er zu "Radio 1". Der 53-jährige SVP-Politiker sprach von einer "absurden Unterstellung". Ritzmann hatte demgegenüber dem Portal Newsnetz erklärt, dass es "eine unbedeutende Affäre vor 20 Jahren" gegeben habe.

Die 51-jährige Wissenschaftlerin bestätigte damit Medienberichte. Sie betonte, dass sie mit Mörgeli "keinen persönlichen Konflikt" habe: "Dass er diese Affäre vergessen hat, ist mir gerade recht in Anbetracht dieser peinlichen Angelegenheit."

Ritzmann, bis vor einem Jahr Mitarbeiterin am Medizinhistorischen Institut, wird vorgeworfen, sie habe einem Journalisten vertrauliche Informationen zugespielt, die schliesslich den Fall Mörgeli ins Rollen brachten. Institutsleiter Flurin Condrau hatte dessen Arbeit als Kurator des Medizinhistorischen Museums schlecht bewertet.

Im März 2013 erhielt der SVP-Nationalrat die Kündigung. Ritzmanns Arbeitsverhältnis als Titularprofessorin sistierte die Uni im November 2012. Ende Oktober 2013 wurde auch ihr gekündigt.

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