Jörg Kachelmann

Inhalt der Schweizer Zeugenaussage bekannt - Meteorologe demütigte Fotografin

Wettermoderator Jörg Kachelmann vor Gericht (Archiv)

Wettermoderator Jörg Kachelmann vor Gericht (Archiv)

Erstmals wird bekannt, was die Schweizer Zeugin im Fall Kachelmann in Zürich aussagte. Die Aussagen der 41-jährigen Fotografin wurden vor drei Wochen beim Besuch des deutschen Gerichts in der Schweiz protokolliert.

Die Zeitung „Der Sonntag" kennt den Inhalt. Danach ist Kachelmann haarscharf einem Verfahren wegen sexueller Nötigung entgangen. Laut dem Protokoll der über acht Stunden lang dauernden Einvernahme drückte Kachelmann die Frau in ihrer Wohnung an die Wand, drehte ihr den Arm auf den Rücken und schlug sie heftig auf das nackte Gesäss. Dann nahm er eine Handlung vor, auf dessen Beschreibung das Blatt verzichtet. Schliesslich griff er der Medienfrau an den Hals.

Die Rede ist von einer Art Würgegriff. Kachelmann drückte jedoch nicht zu. Zu Geschlechtsverkehr kam es nicht. Die Fotografin zog sich aufgewühlt in die eigene Toilette zurück. Kachelmann ging. Zu weiteren Treffen kam es nicht. Offen bleibt, ob ein späterer, längerer Krankheitsausfall der Frau einen Zusammenhang mit dem Vorfall hat. Bei der Einvernahme am vergangenen 15. Februar durch einen Zürcher Staatsanwalt gab die Frau an, Kachelmann habe sich in ihrer Wohnung urplötzlich verändert. Das Geschehene beschrieb sie als demütigend und beängstigend. Das folgenschwere Treffen fand am Sonntag, 17. Januar 2010 statt. Vier Monate zuvor war es zu einem Fotoshooting gekommen. In der Folge tauschten der Starmoderator und die Fotografin 33 SMS aus.

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