Wer hat's erfunden?

In Saarbrücken wird Maggi-Glace als «typisch saarländisch» verkauft

Uwe Hoffmann zeigt in seinem Eiscafé "Favretti" sein würziges Maggi-Glace, das er mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und Salzcracker serviert. Das sei typisch saarländisch, behauptet er. Doch wer hat's erfunden? (Archivbild)

Uwe Hoffmann zeigt in seinem Eiscafé "Favretti" sein würziges Maggi-Glace, das er mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und Salzcracker serviert. Das sei typisch saarländisch, behauptet er. Doch wer hat's erfunden? (Archivbild)

Maggi-Glace gehört in der Eisdiele von Uwe Hoffmann im südwestdeutschen Saarbrücken jetzt fest zum Sortiment. Vor einem Jahr hat der Saarländer die leicht salzige, cremefarbene Sorte als etwas «typisch Saarländisches» kreiert. Dabei ist Maggi etwas ur-schweizerisches.

Maggi-Würze wurde 1886 vom Frauenfelder Julius Maggi erfunden. Aber die Saarländer, sagt Hoffmann, lieben die Würze aus der kleinen Flasche ganz besonders - und kippen sie sich auf Salate, Nudeln, Mettbrötchen, Pizza oder Ei. Deshalb komme auch die Glace gut an. "Wir haben mittlerweile etliche Stammkunden. Wir können das nicht rausnehmen", sagt Hoffmann vom Eiscafé Favretti.

Immer wieder kämen Kunden nur wegen des Würzeises, berichtete Hoffmann. "Der, der von am weitesten her kam, war aus Japan." Er sei geschäftlich in Europa unterwegs gewesen und als "Maggi-Fan" eigens nach Saarbrücken gekommen. "Er hat zehn Kugeln gegessen und war total begeistert." Wer mag, kann sein Maggi-Eis auch mit Tomate oder Basilikum "toppen" und mit Salz, Pfeffer oder Maggi nachwürzen. En Guete!

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