Pop

«Ich liebe gutes Essen, hasse Fitness und die Waage lässt mich kalt»

Sie hat bereits mehr Titel verkauft als Madonna, trotzdem wird mehr über ihre Figur als ihre Musik diskutiert. Jetzt redet Adele Klartext. Endlich.

Sie wolle, hat Adele einmal gestanden, nicht Schauspielerin werden, keine eigene Modelinie kreieren und auch kein Parfum unter ihrem Namen verkaufen. Sie wolle nur Musik machen. Man darf ihr unbedingt glauben und wünscht sich dennoch, sie jetzt gerade in einer schummrigen Kellerbar zu erleben. Wo versierte Kellner lautlos Drinks servieren und niemand Lust hat, seine Facebook-Einträge des Tages zu verkünden. Sorgen aber muss man sich um Adele vermutlich kaum machen.

Während im Internet in zahlreichen Foren das Gewicht der nicht gertenschlanken Sängerin, die gerade Madonna übertrumpft, diskutiert wird, macht die 22-jährige das, was sie am liebsten tut: Musik. In der neuen Ausgabe des «Rolling Stone»-Magazin zieht Adele vom Leder. «Mein Leben hat schon genug Drama zu bieten, ich habe weder Zeit noch Energie, mich um läppische Kleinigkeiten zu kümmern, wie ich aussehe, etwa», erzählt sie. «Ich hasse Fitnesscenter, und ich liebe gutes Essen und guten Wein. Selbst wenn ich eine Superfigur hätte, würde ich nicht einfach meinen Busen und meinen Hintern in die Kamera halten.»

Was nicht heisst, dass sie sich nicht gern an Kurven anderer weiblichen Pop-Stars ergötzt. «Ich mag Lady Gagas und Katy Perrys Brüste und ihren Hintern», sagt sie. «Aber das ist nicht, worum es bei meiner Musik geht. Ich mache Musik für die Ohren, nicht für die Augen.» (cls)

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